Schweiz/Nicaragua: Geldregen für den Regime Change

Sonntag, 21. März 2021

 

(zas, 21.3.21) Die Schweiz kann’s nicht lassen. Laut dem sich mutmasslich auf Erkenntnisse der nicaraguanischen Regierung stützenden Portals nicaleaks.com, finanziert sie weiter Regime-Change-Kräfte in Nicaragua. Wir lesen: «2019 hat die DEZA (Direktion für Entwicklungszusammenarbeit, span. COSUDE) $ 636'804 für die Durchführung von fünf Projekten im Bereich Advocacy [politische Einflussnahme, Lobby] ausgegeben und dafür in einigen Fällen Aktiengesellschaften gebraucht, um die Rechtfertigung von Geldmitteln oder die Beteiligung an der Finanzierung von politischen Akteuren der Opposition wie die Alianza Cívica, Asociación Madres de Abril und des sogenannten unabhängigen Journalismus zu umgehen.»

Quelle Nicaleaks.

 Die Beträge werden mit Angaben von Bankverbindungen spezifiziert, alle für das Jahr 2019: $ 64'600 für den Thinktank IEEPP zur angeblichen Dokumentierung der Ermordung von Mitgliedern der früheren Contras zwischen 1990 und 2018; $ 50'000 (via ein Konto in Costa Rica) für Confidencial, ein mediales Flaggschiff der Reaktion für die «memoria histórica»; $ 49'000 für die ANC (Academia de Ciencias de Nicaragua) ebenfalls für Zwecke der «historischen Erinnerung» via die Madres de Abril; $ 27'500 für die Aktiengesellschaft Comunicaciones Locales de Nicaragua S.A. für Antiregierungspropaganda  und $ 72'852 zur Unterstützung der Stiftung Funides (zusätzlich zu den $ 372'852 DEZA-Gelder für die von der Familien Chamorro geleitete Stiftung zwischen 2016 und 2019).

Samt und sonders alle der bedachten Organisationen sind wichtige Akteure in dem von Washington geleitetem Regime-Change-Haufen. Kein Wunder, nervt sich Nicaleaks über die «heuchlerische Neutralität» der Schweiz. (Im Kontext untauglich ist dagegen, dass Nicaleaks der in Zentralamerika immer noch geläufigen Gleichsetzung von Suiza und Suecia, Schweiz und Schweden, frönt. Für viele Leute dort handelt es sich dabei um ein und dasselbe Land.)

Moria – das Verbrechen geht weiter

Donnerstag, 18. März 2021

 

Lest das erschütternde Interview mit der norwegischen Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk in der aktuellen WoZ:

Nr. 11/2021 vom 18.03.2021

Das stille Drama von Lesbos

«Sie schlagen ihren Kopf gegen die Wand»

Die Situation im neuen Lager auf der griechischen Insel Lesbos sei noch schlimmer als im ersten, berichtet Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk. Das psychische Leid der Kinder sei enorm, die Evakuierung dringend.

Interview: Philipp Hedemann

 


 

In der gleichen Nummer der WoZ:

Nr. 11/2021 vom 18.03.2021

Moria und die Schweiz

Wie Keller-Sutter die Türen schloss

Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria tat die Schweiz nur das Minimum. Dokumente zeigen auf, wie die zuständige Bundesrätin Karin Keller-Sutter geschickt alle Bemühungen für mehr Schweizer Hilfe ins Leere laufen liess.

Von Renato Beck

Täter und Täterin: SEM-Chef Gattiker, Bundesrätin Keller-Sutter.

 

"Treffen zwischen Brüdern": Opposition in Nicaragua berät sich mit Juan Guaidó

Mittwoch, 17. März 2021

 

Nicaragua / Politik

Virtuelle Treffen potentieller Präsidentschaftskandidaten und Ex-Linker mit Venezuelas selbsternanntem "Interimspräsidenten"

Mehrere mögliche Präsidentschaftskandidaten und weitere Vertreter der nicaraguanischen Opposition haben sich am 10. März mit dem venezolanischen Oppositionspolitiker Juan Guiadó getroffen.

Neben dem selbsternannten "Interimspräsidenten" Guaidó und einigen seiner Mitarbeiter:innen nahmen unter anderem Felix Maradiaga von der Blau-Weißen Bürgerallianz (UNAB), der Anführer der Bauernbewegung Medardo Mairena, der Journalist und Kandidat der evangelikalen Partei der Demokratischen Wiederherstellung (PRD), Miguel Mora, sowie Luis Fley von der Ex-Contrabewegung Demokratische Kraft Nicaraguas (FDN), teil. Ebenfalls anwesend war der ehemalige Botschafter Nicaraguas in den USA, Salvador Stadthagen. Grund des virtuellen "Treffens zwischen Brüdern", wie Mora es bezeichnete, war der Austausch politischer Erfahrungen.

Laut Maradiaga empfahl Guaidó, sich frühzeitig dafür zu entscheiden, ob man als Opposition an den Wahlen teilnehmen werde oder nicht. Zudem habe er dazu geraten, den Präsidentschaftskandidaten durch Vorwahlen zu bestimmen, dies würde die Anti-Regierungs-Koalition intern und international stärken, sagte Fley gegenüber 100% Noticias. Des Weiteren wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle die Armee bei einem möglichen Machtwechsel spielen könnte. Besprochen wurden laut Maradiaga auch "konkrete gemeinsame Aktionen auf diplomatischer Ebene zur Förderung der Demokratie in Lateinamerika".

Miguel Mora würde im Falle eines Wahlsieges "mit der diktatorischen Regierung brechen und Guaidó als Präsidenten Venezuelas anerkennen".

Ein ähnliches Treffen mit der Demokratischen Erneuerungsunion (UNAMOS), ehemals Sandinistische Erneuerungsbewegung (MRS), fand bereits am 3. März statt. Teilnehmende waren Suyen Barahona, Tamara Dávila Rivas, Héctor Mairena und Guillermo Miguelena.

Laut Medienberichten ging es dabei schwerpunktmäßig darum, wie international Druck aufgebaut werden könnte, um die Ziele der nicaraguanischen Opposition zu erreichen. Guiadó habe diesbezüglich seine Unterstützung angeboten. Es sei "ein Vergnügen" gewesen, sich mit Guaidó auszutauschen "über die Bemühungen, die wir, die demokratischen Kräfte, unternehmen, um die Diktaturen von Ortega und Maduro zu besiegen. Dankbar für seine Solidarität mit #SOSNicaragua und sicher, dass dieses Jahr das Jahr unserer Freiheit sein wird", kommentierte Barahona.

...und zuvor bereits mit der Demokratischen Erneuerungsunion
...und zuvor bereits mit der Demokratischen Erneuerungsunion

In Deutschland zeigte sich bislang eher das links-liberale Spektrum bereit, den Gegner:innen von Präsident Daniel Ortega eine Bühne zu bieten.

Dennoch überrascht die sich nun abzeichnenden Allianz mit dem äußersten rechten Rand des politischen Spektrums Lateinamerikas nicht wirklich. So ist es kein Geheimnis, dass auch die ehemals als links geltende MRS seit Jahren mit der Rechten paktiert.

Was auf der anderen Seite dennoch einige Fragen aufwirft, ist die Tatsache, dass diese Zusammenarbeit rund acht Monate vor den nicaraguanischen Präsidentschaftswahlen, so prominent zur Schau gestellt wird. Dies zum einen, weil Guaidó mit seinem versuchten Putsch im eigenen Land selbst kläglich gescheitert ist und zunehmend isoliert dasteht.

Zum anderen ist es auch in Nicaragua kein Geheimnis, dass dieser sich nicht nur illegal zum "Interimspräsidenten" erklärt hatte, sondern auch die USA zu einer militärischen Invasion ins eigene Land aufgefordert hatte. Nicht vergessen ist auch, dass Guaidós Handeln den USA und einigen europäischen Ländern den Vorwand lieferte, venezolanisches Vermögen in Milliardenhöhe zu beschlagnahmen.

Beobachter aus Nicaragua erklärten gegenüber amerika21 dieses Treffen mit der zunehmenden Verzweiflung der nicaraguanischen Opposition. Dieser gelingt es nach wie vor nicht, ein politisches Projekt auf die Beine zu stellen, was bei den nächsten Wahlen die Position der regierenden Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (FSLN) infrage stellen könnte.

Sicherlich liegt ein Grund dafür auch in der Kontrolle und dem Druck, den die Regierung Ortega gegenüber dem politischen Gegner ausübt. Zudem muss angenommen werden, dass die Finanzierungsmöglichkeiten durch ausländische Geldgeber im Zuge des kürzlich in Kraft getretenen Gesetzes zur Regulierung ausländischer Agenten stark eingeschränkt sind.

Nicht vergessen werden darf jedoch, dass die Opposition in Nicaragua seit Jahren in sich zerstritten und eher von Einzelinteressen, denn von einer Idee für die Zukunft des Landes geprägt ist. Im Grunde genommen ist die "Demokratisierung" Nicaraguas der einzige greifbare Programmpunkt. Dass diese Demokratie nun ausgerechnet unter Anleitung eines politischen Abenteurers wie Juan Guadió erreicht werden soll, verleiht den Herausforderern Ortegas nicht unbedingt ein Mehr an Glaubwürdigkeit.

Gut möglich, dass es angesichts dieses Szenarios den führenden Köpfen der Opposition gar nicht mehr darum geht, die Machtübernahme durch ein überzeugendes Programm mit vertrauenswürdigen Politiker:innen auf demokratischem Weg zu erreichen. Stattdessen könnte die Strategie, in Anlehnung an Guaidó, darin bestehen, auch ohne Unterstützung der breiten Bevölkerung, die Regierung von Nicaragua zu destabilisieren. Das im letzten Jahr bekannt gewordene Programm einer "Reaktionsschnellen Hilfe in Nicaragua" (RAIN) lässt vermuten, dass auch dafür vonseiten der USA großzügige finanzielle und politische Unterstützung zu erwarten wäre.

El Salvador: Schnipsel zur Wahlkatastrophe

Montag, 8. März 2021

 

(zas, 8.3.21) Die Ergebnisse der Gemeinde- und Parlamentswahlen vom 28. Februar sind niederschmetternd. Nach definitiver Auszählung von 95 % der Akten hat Nayib Bukeles Partei Nuevas Ideas (NI) im Verbund mit der Rechtspartei GANA 77 % oder rund 1.7 Millionen der Stimmen geholt. Von offiziell rund 5.8 Millionen Wahlberechtigten sind 51 % wählen gegangen. Die früher regierende Rechtspartei ARENA folgt mit rund 307'000 Stimmen (auch sie mit Koalitionen). An dritter Stelle rangiert der FMLN mit 175'000 Stimmen (kümmerlichen 6 %), gefolgt von diversen Rechtsparteien.

Auch bei den Gemeindewahlen hat Bukeles Partei NI abgeräumt. Mit Koalitionen erzielte sie beim Stand von 96 % der Akten rund 1.2 Millionen Stimmen, ARENA etwa 480'000, Gana 289'000 und FMLN 280’000. Sie regiert die Hauptstadt und die umliegenden bevölkerungsreichen Vorstädte und bis auf eine die restlichen 13 Departamentshauptorte. Der FMLN regiert bloss noch in 31 kleineren bis kleinen Gemeinden und hat auch in seinen Stammlanden Gemeinden verloren. Ähnliches Bild beim zentralamerikanischen Parlament Parlacen, wo der FMLN von den 20 Abgeordneten nur eine stellen wird.

Die Folgen sind düster. Mit der satten Parlamentsmehrheit kann der Bukele-Clan in absehbarer Zeit die Justiz an die Leine legen (Oberstes Gericht, Generalstaatsanwaltschaft) und weitere staatliche Instanzen beherrschen (Rechnungshof, Menschenrechtsstelle, Wahltribunal TSE u. v. m.). Mit einer notfalls durch Zukauf einiger Abgeordneten zu arrondierenden 3/4-Mehrheit im Parlament können fundamentale Verfassungsteile praktisch beliebig «suspendiert» werden. Sowieso sind jetzt Verfassungsänderungen in Griffnähe gerückt.

Vieles ist noch unklar, aber leider nicht der Durchmarsch des diktatorialen Regimes auf Wahlebene.

Wohin die Reise gehen soll, ist klar. In der ganzen Vorwahlzeit hat die Regierung über NI und Armee massenhaft Nahrungsmittelpakete verteilt – ein offen zelebrierter Stimmenkauf par excellence. Sie hat dafür zum Beispiel die von der Verfassung vorgeschriebenen Auszahlung von Steuereinnahmen an die (grossmehrheitlich oppositionell regierten) Gemeindeverwaltungen schlicht verweigert. Am Wahltag selbst versuchte eine Reihe führender Kabinettsmitglieder selbstherrlich und aggressiv in die Stimmenauszählung in den Wahlzentren einzugreifen. Bei der diese Woche erfolgenden definitiven Überprüfung der Wahlakte unter Oberaufsicht des Wahlgerichts TSE kam es zu weiteren erfolgreichen Gesetzesbrüchen. Nicht-akkreditierte Regimegrössen ohne rechtliche Autorisierung, überhaupt vor Ort zu sein, machten an den Arbeitstischen Radau. Daraufhin folgte eine Dreier-Mehrheit des TSE dem Wink und erliess einen Erlass, der NI über die gesetzlich vorgeschriebene Limite Zugang zu den Arbeitsprozessen gewährte. Laut Wahlgesetzt hätte es dafür vier der fünf MagistratInnen bedurft, aber die reale Macht war erneut stärker als die legale Fiktion. Faktisch hat sich das TSE als irgendwie unabhängige Instanz aufgelöst.

Wohlverstanden: Die verheerenden Wahlresultate hatten alle Parteien schon nach der Schnellauszählung anerkannt. Das Regime hätte sich, wie es so heisst, im Sieg als konziliant und mit Manieren zeigen können. Doch seine Message bleibt: zertreten, wer sich nicht fügt. In diesem Zusammenhang ein weiteres Beispiel für die Machtbesoffenheit des Bukele-Lagers. Neben den Regimegrössen pöbelten auch Equipen der Regimemedien in den für sie theoretisch, also laut Gesetz verschlossenen Auszählräumlichkeiten herum. Darunter ein gewisser Roberto Silva, akkreditiert für das Bukele-Blatt Diario El Salvador, das von der staatlichen Stromgesellschaft finanziert wird. Als er der akkreditierten, jungen FMLN-Vertreterin Daniela Genovez ansichtig wurde, ermannte er sich, lief ihr hinterher, pöbelte lautstark über ihren «Arsch» und stellte gleich ein Video von seiner Aktion der neuen Selbstverständlichkeit in die Social Media. Als ihn dann doch ein Polizist hinderte, in den Auszählraum zu platzen, drohte er erst mit dessen Vorgesetzten (er publizierte auch ein Fraternisierungsbild seiner selbst mit dem nationalen Polizeichef ins Netz) und versuchte dann die gleiche Tour bei einer ARENA-Vertreterin zu wiederholen. Daniela Genovez erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, was den Typen nervt, wie er in einem weiteren Video bekundet. Er liebe nun mal «Frauenärsche», teilte er der interessierten Öffentlichkeit mit. Bukeles Journalist ist kein unbeschriebenes Blatt: Er war in mehrere Fälle von sexuellen Übergriffen und Drohungen verwickelt, war wegen Kinderpornographie schon in Haft und stellt in seinem Videounternehmen Material für NI (früher für ARENA) her. Und er war NI-Vorkandidat fürs Parlament.

Gestern Sonntag gab es eine Frauendemonstration zum 8. März gegen die im Land zunehmenden Fälle von schwangeren Mädchen ab einem Alter von 10 Jahren, für das Recht auf Abtreibung, gegen Feminizide und gegen den von Bukele geschürten Hassdiskurs. Auch Figuren wie Roberto Silva wurden dabei thematisiert. Es gab aber auch Kritik am parteiischen Diskurs der Feministinnen seitens massenhaft auftauchender Einheiten von Polizei und Armee. Glücklicherweise hatte sich die Demo schon aufgelöst. (Wie dabei nicht an die Leistung der grünen Stadträtin Karin Rykart in Zürich vom Vortag denken, mit dem Einsatz ihrer Polizeimänner gegen die sich auflösende Demo zum 8.  März? Trotz aller evidenter Unterschiede…) 

Schlusskundgebung zum 8. März vor der Kathedrale.

 
Kritiker der Frauendemo.

Es ist zu früh für eine Analyse, geschweige denn das Skizzieren von Perspektiven. Wichtige Informationen fehlen oder sind ungenau. Am Wahltag kam es zu verdächtigen Episoden, in denen NI-Grössen mit rabiaten Methoden die Stimmabgabe von herangekarrten Menschen durchsetzten. Es zirkulieren etwa noch unbestätigte Berichte und Aussagen, wonach in vielen Gebieten, die von mit NI liierten Maras kontrolliert werden, viele Leute unter Aufsicht der Mareros haben wählen müssen. Tatsächlich gab es in Wahllokalen in klassischen Mara-kontrollierten Zonen extrem hohe Resultate für NI, eine genaue statistische Untersuchung steht aber noch aus. Es ist zu hoffen, dass in den nächsten Tagen Gerüchte von Fakten getrennt werden können. Mit Bestimmtheit lässt sich sagen, dass so allenfalls die Dimension des Bukele-Sieges gemindert werden könne, nicht aber der Sieg an sich.

Was bedeutet der massive Rückgang des FMLN? Liegt das an einem über Maras vermittelten Terrorregime, wie einige Compas sagen, oder daran, wie andere Frente-Leute aus Mara-kontrollierten Zonen resigniert meinen, dass die Leute wegen grober Fehler des FMLN schlicht die Hoffnung auf eine linke Alternative verloren haben? Kann sich der FMLN von dieser Niederlage erholen? Sicher ist: Den inneren Krieg wird das Regime jetzt noch intensivieren, mit Hetze, mit juristischer Repression, mit Mara-Unterstützung. Ein Teil seiner Basis steht aufgeheizt bereit, i der Straflosigkeit so gewiss (wie der erwähnte Silva). «Populistische» Seelenmassage – etwa Angriffe wegen Steuerbetrug auf mit dem Bukele-Clan konkurrierende Kapitalgruppen – wird nicht fehlen und etwas Entscheidendes zu übertünchen suchen. Für die kommenden Jahren deutet alles auf eine massive, existentielle Wirtschaftskrise für die Unterklassen hin. Just nach den Wahlen gibt das Regime bekannt, mit dem IWF in Kreditverhandlungen zu stehen. Der Sozialangriff ist angelaufen. Der FMLN in einer Existenzkrise, soziale Bewegungen teilweise blosses Wunschdenken – das wird hart werden.