Ausser der Reihe: Gilets jaunes - Zwei Stimmen aus den Banlieues

Sonntag, 9. Dezember 2018





und ein Video des Komitees #JusticePourAdama (auch französisch untertitelt)
 


[Südmexico-Soli-Newsletter] UA zu San Dionisio (Oaxaca)

news@chiapas.ch
Urgent Action zu San Dionisio (Oaxaca)

 Die Organisation CodigoDH, die wir mitunterstützen, berichtet von grossen Spannungen in der Bevölkerung des Dorfes San Dionisio Del Mar im Isthmus von Oaxaca. Diese sind auf die Präsenz einer bewaffneten Gruppe im Zuge der ausserordentlichen Wahlen am kommenden Sonntag, 09.12.18, zurückzuführen (Die Wahl wurde im Juli aufgrund der schwierigen Situation verschoben).
Die Bevölkerung sowie vier der sechs Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeindevorsitz informieren über Verhältnisse, welche freie Wahlen verunmöglichen.
Die jüngsten Vorkommnisse, über die berichtet wird, sind Strassenblockaden durch die erwähnte bewaffnete Gruppe, die den einzigen Zugang zum Dorf versperren. Die bewaffnete Gruppe ist der Partei PRI und deren Kandidatin für den Gemeindevorsitz, Theresita Luis zuzurechnen.

Die Gemeinde San Dionisio del Mar hat eine lange Geschichte des Widerstandes und ist ein Stein im Schuh der Windkraft-Megaprojekte im Isthmus von Oaxaca. Im Zuge des Widerstandes und der damit einhergehenden Korruption und Gewalt besetzte die Asamblea Popular (Gemeindeversammlung) vor sieben Jahren Einrichtungen der Gemeinde, welche seither öffentlich genutzt werden. Nach dem grossen Erdbeben letzten Jahres wurde eine Volksküche eingerichtet und Menschen mit zerstörten Häusern fanden dort Schutz.

Forderungen der Urgent Action:
1. Die Wahlbehörden werden aufgefordert, die Wahlen zu suspendieren. Dies aus dem Grund, dass freie Wahlen unter den herrschenden Umständen nicht möglich sind, wie vier der sechs Kandidierenden signalisiert haben.
2. Die Wahlbehörden werden für die Gewalt verantwortlich gemacht, welche aus ihrer Untätigkeit trotz schwerwiegender Umstände resultieren könnte.

Link zur UA: https://redtdt.org.mx/?p=12495

Herzlichen Dank fürs Unterschreiben und Weiterleiten!

Korrektur zu USA: Weisse Rache

Samstag, 1. Dezember 2018


Ein ärgerlicher Fehler im Bericht USA: Weisse Rache. Die afro-amerikanische Senatorin, die die Polizei in Handschellen auf den Posten abschleppte und einer Leibesvisitation unterziehen wollte, war nicht die Gouverneurskandidation Stacey Abrams, sondern Nikema Williams. Sorry. Der Rest stimmt.